Produktbeschreibung: Schließfachsteuerung

Schließfachsysteme

Der Betrieb der uns bekannten Schließfachanlagen ist relativ kostenintensiv.

  • Schlüsselsysteme sind anfällig für mutwillige Beschädigungen,
    ( Schlüssel werden abgebrochen, dadurch hohe Kosten )
  • elektronische Schlüsselsysteme haben den o.g. Nachteil sind inflexibel
  • Die Tarifgestaltung ist nicht flexibel
  • Mechanischer Aufbau der Schließfächer

Die gesamte Schließfachanlage wird aus Stahlblech gefertigt, welches, je nach Aufstellort, vor der Pulverbeschichtung verzinkt ist.

Die Türen sind mit einer zusätzlich innen liegenden Wand ( Erhöhung der Stabilität ) und einer Griffmulde versehen und werden in einstellbaren Scharnieren in den Fachkörper eingebaut. Wahlweise können Federn integriert werden, welche die offenen Fächer in einer anliegenden Position halten ( erleichtert die Bodenpflege mit Hilfe von Maschinen ).

Die Datenleitungen zu den Mikrokontrollern der Schlösser werden auf der Anlage verlegt. Diese sind mit abschließbaren Deckeln abgedeckt. Unter diesen Deckeln befindet sich auch die Not - Entriegelung.

Die Abmessungen der einzelnen Fachgrößen sind im Prinzip frei wählbar.

Schließfachsteuerung

Die entwickelte Steuerung stellt den Stand der heutigen Anforderungen an ein Schließfachsystem dar.

  • einfache Bedienung durch den Schließfachkunden
  • keine Schlüssel
  • niedrige Betriebskosten
  • flexible Tarifgestaltung
  • hohe Sicherheit durch ständige Überwachung
  • Einstellbare Betriebsarten:

1. Zahlungsaufforderung durch schließen eines Fachs. Nach Zahlung kann das Fach mit dem Coin 1 Mal geöffnet werden.

2. Auswahl eines Fachs durch den Kunden am Bildschirm. Nach Zahlung und Ablauf einer Zeit kann das Fach 1 Mal geöffnet werden.

3. Auswahl eines Fachs durch den Kunden am Bildschirm und Vorwahl der gewünschten Mietdauer. Währen der Mietdauer kann das gemietete Fach beliebig oft geöffnet werden.

Hardware

Bei der Entwicklung der Schließfachsteuerung wurde besonders Augenmerk darauf gerichtet, daß möglichst viele Standardkomponenten verwendet werden.

Der Aufwand für die notwendige Verkabelung wurde durch den Einsatz von Daten – Bus – Systemen auf ein notwendiges Minimum reduziert. Im Falle einer Störung bietet die Steuerung ein Höchstmaß an Unterstützung. Die Arbeit mit diesem System ist leicht zu erlernen, Vorkenntnisse oder Erfahrungen mit elektronischen Steuerungen sind nicht erforderlich.

Aufbau der Schließfachsteuerung

  • - Industrie PC
  • - Zusatzkarten ( Netzwerk, Schnittstellen )
  • - großer vandalismussicherer Farb - LCD-Touchscreen
  • - Modem für Ferndiagnose, Updates etc. ( Option )
  • - Münzprüfer bzw. –Wechsler
  • - Drucker für Quittungen Protokolle etc.
  • - Unterbrechungsfreie Stromversorgung für Drucker und Fachsteuerung
  • - Geldscheinleser ( Option )
  • - EC Cash ( Option )

Schloßsteuerung

Um den Dialog mit der Zentralsteuerung über den Bus
durchzuführen, ist jedes Schloß mit einem eigenen Mikrocontroller ausgestattet, der beim Auswahl der Zentralsteuerung einige Aufgaben ( z.B. Öffnen des unvermieteten Fachs ) übernimmt.
Dies ist sehr nützlich, wenn bei Ausfall der Zentralsteuerung ein Kunde sein Gepäck abgestellt und die Tür geschlossen hat.

Das eigens entwickelte Schloß ist manipulationssicher und in
Notfällen mechanisch leicht zu öffnen.

Verkabelung

Alle Schlösser werden mittels eines als Bus ausgeführten
Flachkabels mit der Zentralsteuerung verbunden.
Verdrahtungsfehler sind ausgeschlossen. Service- bzw. Reparaturarbeiten sind leicht durchzuführen.
Speziell ausgebildetes Personal ist nicht erforderlich ( keine EDV- bzw. Mikrocontroller – Kenntnisse erforderlich ).

Aufstellungsorte

Grundsätzlich werden keine besonderen Anforderungen bezüglich des Aufstellungsortes gestellt. Die Anlage sollte nicht total im Freien stehen und vor direkter Wassereinwirkung geschützt werden.
Beispielsweise wird die Musteranlage in Stuttgart in einem mit einem großen Tor versehenem Wellblechgebäude vor der Abflughalle betrieben. So daß auch große Temperaturschwankungen nicht zu Problemen führen.
Es ist jedoch davon auszugehen, daß in aggressiverer Umgebung z.B. Meeresnähe, weitere Schutzmaßnahmen zu realisieren sind.

Wirtschaftlichkeitsbetrachtung

Bei der Wirtschaftlichkeitsbetrachtung ist zwischen zwei Einsatzarten zu unterscheiden:

1. Schließfächer als Service
2. Schließfächer als gewinnbringendes Investitionsgut

Schließfächer als Kundenservice

In einem solchen Einsatzfall steht nicht der mögliche Gewinn, sondern die Betriebssicherheit, niedrige Betriebskosten, die einfache Bedienung durch den Kunden bzw. die einfache Handhabung in Problemfällen für das Aufsichtspersonal ( z.B. Verlust des Schlüssels ( Coins ) ) im Vordergrund.

Dies ist eine Stärke des vorgestellten Systems. Die Musteranlage in Stuttgart steht unter Aufsicht der Wache, die auch Fundsachen etc. bearbeitet. Nach einer kurzen Einweisung war das Personal in der Lage alle evtl. anfallenden Probleme zu lösen und weitere Kollegen selbständig in die Funktionen einzuweisen.

Bildergalerie